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Die `!Lütschine`! (auch: `!Vereinigte Lütschine`!`:cite-ref-4[`F5bf`_`[4`#cite-note-4]`_`f]) ist ein alleine 9,2 km und zusammen mit der `F33f`_`[Schwarzen Lütschine`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Schwarze_Lütschine]`_`f 29,8 km langer `F33f`_`[Fluss`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Fluss]`_`f im `F33f`_`[Berner Oberland`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Berner_Oberland]`_`f in der `F33f`_`[Schweiz`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Schweiz]`_`f. Sie ist ein südlicher und linker Zufluss des `F33f`_`[Brienzersees`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Brienzersee]`_`f und damit indirekt auch der `F33f`_`[Aare`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Aare]`_`f. Die Lütschine hat zusammen mit dem `F33f`_`[Lombach`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Lombach_(Aare)]`_`f durch `F33f`_`[Geschiebe`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Geschiebe]`_`f das `F33f`_`[Bödeli`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Bödeli]`_`f gebildet, welches den `F33f`_`[Thunersee`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Thunersee]`_`f vom Brienzersee trennt.

>>Contents

• `F0af`_`[Name`#name]`_`f
• `F0af`_`[Geographie`#geographie]`_`f
• `F0af`_`[Quellflüsse`#quellfl-sse]`_`f
• `F0af`_`[Weiterer Verlauf`#weiterer-verlauf]`_`f
• `F0af`_`[Einzugsgebiet`#einzugsgebiet]`_`f
• `F0af`_`[Zuflüsse`#zufl-sse]`_`f
• `F0af`_`[Hydrologie`#hydrologie]`_`f
• `F0af`_`[Abflussdaten`#abflussdaten]`_`f
• `F0af`_`[Die Lütschineneindämmung`#die-l-tschineneind-mmung]`_`f
• `F0af`_`[Naturschutzgebiet`#naturschutzgebiet]`_`f
• `F0af`_`[Brücken`#br-cken]`_`f
• `F0af`_`[Weblinks`#weblinks]`_`f
• `F0af`_`[Einzelnachweise`#einzelnachweise]`_`f

-─

>>Name

Erstmals schriftlich erwähnt wird der Fluss 1252 als `*fluvius … Lischina`*.

Der Name Lütschine stammt vom `F33f`_`[keltischen`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Kelten]`_`f Namen `*leucos, leuca`*, was «weiss» oder «hell, glänzend» bedeutet. Damit ist der Name «Weisse Lütschine», den verwirrenderweise zwei Flüsse im System der Lütschinen tragen, wortgeschichtlich betrachtet ein `F33f`_`[Pleonasmus`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Pleonasmus]`_`f. Der Namensforscher `F33f`_`[Albrecht Greule`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Albrecht_Greule]`_`f leitet den Namen vom `F33f`_`[althochdeutschen`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Althochdeutsche_Sprache]`_`f Wort `*lisca`* für «auf nassem Boden wachsendes Gras, `F33f`_`[Riedgras`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Riedgras]`_`f» ab.`:cite-ref-5[`F5bf`_`[5`#cite-note-5]`_`f]

>>Geographie

>>>Quellflüsse

`!Weisse Lütschine`!


Hauptartikel

:

Weisse Lütschine (Lütschine)

Die `*Weisse Lütschine`* aus dem `F33f`_`[Lauterbrunnental`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Lauterbrunnental]`_`f ist der 19,4 Kilometer lange, linke und südliche Quellfluss der Lütschine.

Sie bildet mit ihrem Oberlauf, der `*Tschingel-Litschina`*, den Ablauf des `F33f`_`[Tschingelfirns`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Tschingelfirn]`_`f. Sie hat mehrere Seitenbäche, die in hohen Wasserfällen über die steilen Felswände ins `F33f`_`[Lauterbrunnental`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Lauterbrunnental]`_`f stürzen, darunter der `F33f`_`[Staubbachfall`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Staubbachfall]`_`f, die `F33f`_`[Trümmelbachfälle`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Trümmelbachfälle]`_`f und der `F33f`_`[Schmadribachfall`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Schmadribachfall]`_`f. Der `F33f`_`[Mürrenbachfall`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Mürrenbachfall]`_`f gilt mit 417 Meter Fallhöhe als höchster Wasserfall der Schweiz.`:cite-ref-7[`F5bf`_`[7`#cite-note-7]`_`f]`:cite-ref-8[`F5bf`_`[8`#cite-note-8]`_`f]

Schliesslich vereinigt sich die Weisse Lütschine bei `F33f`_`[Zweilütschinen`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Zweilütschinen]`_`f auf einer Höhe von 646 m ü. M. mit der von Osten zufliessenden Schwarzen Lütschine zur (Vereinigten) Lütschine.

`!Schwarze Lütschine`!


Hauptartikel

:

Schwarze Lütschine

Die `*Schwarze Lütschine`* aus `F33f`_`[Grindelwald`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Grindelwald]`_`f ist der 20,6 Kilometer lange rechte und östliche Quellfluss der Lütschine.

Sie entwässert den `F33f`_`[Oberen Grindelwaldgletscher`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Oberer_Grindelwaldgletscher]`_`f und den `F33f`_`[Unteren Grindelwaldgletscher`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Unterer_Grindelwaldgletscher]`_`f. Der 2,7 Kilometer kurze Abfluss des letzteren heisst wiederum Weisse Lütschine (`F33f`_`[Gewässerlaufnummer`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Gewässerlaufnummer]`_`f 5709) und mündet im Talboden unterhalb von Grindelwald in die Schwarze Lütschine. Oberhalb dieses Zusammenflusses klassifiziert das Schweizer `F33f`_`[Bundesamt für Umwelt`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Bundesamt_für_Umwelt]`_`f die Schwarze Lütschine als Bach, die kurze Weisse Lütschine hingegen als Fluss.

Bei `F33f`_`[Zweilütschinen`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Zweilütschinen]`_`f fliesst die Schwarze Lütschine schliesslich mit der von Süden kommenden Weissen Lütschine zusammen.

>>>Weiterer Verlauf

Von Zweilütschinen fliesst der nunmehr vereinigte Fluss zunächst in nordwestlicher Richtung durch das enge Lütschinental und wird dabei unterwegs zuerst auf seiner rechten Seite vom `*Riedgraben`*, dann auf der linken vom `*Sylergraben`* und danach wiederum auf der rechten vom `*Rufigraben`* gespeist.

Die Lütschine erreicht nun `F33f`_`[Gsteigwiler`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Gsteigwiler]`_`f, umfliesst den höher gelegenen Ort im Westen und wendet danach ihre Laufrichtung nach Nordosten. Am Ortseingang von `F33f`_`[Wilderswil`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Wilderswil]`_`f wird sie auf ihrer linken Seite von ihrem längsten Zufluss, dem aus dem `*Saxettal`* aus Südwesten kommenden `F33f`_`[Saxetbach`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Saxetbach]`_`f verstärkt. Danach fliesst sie östlich an Wilderswil und der `F33f`_`[Kirche Gsteig`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Kirche_Gsteig]`_`f vorbei.

Sie läuft dann über das Bödeli weiter nach `F33f`_`[Bönigen`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Bönigen]`_`f, wo sie schliesslich auf einer Höhe von 646 m ü. M. in den Brienzersee mündet.

Ihr etwa 9,2 km langer Lauf endet zirka 82 Höhenmeter unterhalb des Zusammenflusses ihrer Quellflüsse, sie hat somit ein mittleres `F33f`_`[Sohlgefälle`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Sohlgefälle]`_`f von ungefähr 8,9 ‰.

>>>Einzugsgebiet

Das 386 km² grosse Einzugsgebiet der Lütschine liegt in den `F33f`_`[Berner Alpen`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Berner_Alpen]`_`f und wird über die Aare und den `F33f`_`[Rhein`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Rhein]`_`f zur `F33f`_`[Nordsee`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Nordsee]`_`f entwässert.

Es besteht zu 21,6 % aus `F33f`_`[bestockter Fläche`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Bestockte_Fläche]`_`f, zu 27,1 % aus `F33f`_`[Landwirtschaftsfläche`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Landwirtschaft]`_`f, zu 1,7 % aus `F33f`_`[Siedlungsfläche`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Flächenverbrauch]`_`f, zu 18,6 % aus Gletscher/Firn, zu 0,6 % aus Gewässerfläche und zu 30,3 % aus unproduktiven Flächen.

`!Die Flächenverteilung`!

Die mittlere Höhe des Einzugsgebietes beträgt 2044 m ü. M., die minimale Höhe liegt bei 564 m ü. M. und die maximale Höhe bei 4088 m ü. M.`:cite-ref-bafu-topo-9-0[`F5bf`_`[9`#cite-note-bafu-topo-9]`_`f]

>>>Zuflüsse

Zuflüsse vom Zusammenfluss bis zur Mündung mit Namen, `F33f`_`[orographischer Richtungsangabe`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Orographisch_links_und_rechts]`_`f, Länge in Kilometer, Einzugsgebiet in km², Mündungsort und Mündungshöhe. Die Namen der Bäche stammen aus dem WebGIS des Kantons Bern, die Daten teilweise zusätzlich aus `F33f`_`[swisstopo`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Swisstopo]`_`f.

• `F33f`_`[Schwarze Lütschine`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Schwarze_Lütschine]`_`f `*(rechter Quellfluss)`*, 20,6 km, 180 km², 9,67 m³/s
• `F33f`_`[Weisse Lütschine`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Weisse_Lütschine_(Lütschine)]`_`f `*(linker Quellfluss)`*, 19,4 km, 165 km², 8,35 m³/s
• Üssere Fäldligrabe `*(links)`*, 0,4 km
• Birchgrabe `*(links)`*, 0,6 km
• Lammgrabe `*(rechts)`*, 0,4 km
• Chelligrabe `*(rechts)`*, 1,0 km
• Riedgrabe `*(rechts)`*,1,4 km
• Nüwimattegräbli `*(links)`*, 0,5 km
• Sylerwaldgrabe `*(links)`*, 0,7 km
• Sylerbach `*(links)`*, 2,2 km, 2,89 km²
• Schüpfigräbli `*(links)`*, 0,6 km
• Dangelgrabe `*(links)`*, 1,0 km
• Rufigrabe `*(rechts)`*, 1,6 km, 0,55 km²
• (Bach aus der ) Härdig-Schleif `*(links)`*, 1,1 km
• Louwigrabe `*(links)`*, 1,6 km, 0,57 km²
• Bänisriedgräbli `*(links)`*, 0,6 km
• Rotebächli `*(links)`*, 0,8 km
• `F33f`_`[Saxetbach`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Saxetbach]`_`f `*(links)`*, 10,2 km, 21,22 km², 1,05 m³/s
• (Bach aus der) Chässchleif `*(rechts)`*, 0,5 km
• Sagislouener `*(rechts)`*, 1,4 km
• Chrummi Louene `*(rechts)`*, 0,6 km
• (Bach aus der) Pfengischleif `*(rechts)`*, 1,2 km
• Marchgrabe `*(rechts)`*, 0,7 km
• (Bach aus der) Härdigschleif `*(rechts)`*, 1,1 km
• Gsässgrabe `*(rechts)`*, 1,7 km

>>Hydrologie

>>>Abflussdaten

An der Mündung der Lütschine in den Brienzersee beträgt ihre modellierte mittlere Abflussmenge (MQ) 19,72 m³/s. Ihr `F33f`_`[Abflussregimetyp`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Abflussregime]`_`f ist `*a-glacio-nival`*`:cite-ref-10[`F5bf`_`[10`#cite-note-10]`_`f] und ihre Abflussvariabilität`:cite-ref-11[`F5bf`_`[11`#cite-note-11]`_`f] beträgt 13.

Der modellierte monatliche mittlere Abfluss (MQ) der Lütschine in m³/s

>>>Die Lütschineneindämmung

Die aus den Tälern `F33f`_`[Grindelwald`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Grindelwald]`_`f und `F33f`_`[Lauterbrunnen`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Lauterbrunnen]`_`f kommende Lütschine ist ein geschiebe- und schwebstoffreicher Gebirgsfluss, der früher bei extremen Hochwassern immer wieder ausbrach und das ganze Bödeli mit den daraufliegenden Dörfern und der Propstei Interlaken überschwemmte. Es ist anzunehmen, dass die Lütschine schon zur Zeit, als sich die `F33f`_`[Augustiner-Chorherren`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Augustiner-Chorherren]`_`f um 1130 im Bödeli ansiedelten, in den `F33f`_`[Brienzersee`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Brienzersee]`_`f floss und nicht, wie oft behauptet wird, von diesen dorthin umgeleitet wurde. Man hat lediglich einen ihrer Mündungsarme, der entlang des Änderbergs Richtung `F33f`_`[Bönigen`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Bönigen]`_`f verlief, mit einem linksufrigen Längsdamm verbaut. Die Klosterleute von `F33f`_`[Interlaken`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Interlaken]`_`f spielten dabei eine wichtige Rolle. Über Jahrhunderte hinweg setzten Generationen der betroffenen Bevölkerung viel Zeit und Geld dafür ein, um das ungestüme Bergwasser in seine Schranken zu weisen.

Ein kleiner Teil des Wassers wurde im Mittelalter auch zur vielseitigen Nutzung abgezweigt. Der schmale Kanal `*Spülibächli`* leitete Lütschinenwasser zum `F33f`_`[Kloster Interlaken`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Kloster_Interlaken]`_`f, wo es diverse Mühlen antrieb und zu Reinigungszwecken eingesetzt wurde.

1831 brach die Lütschine kurz nach der Einmündung des Saxetenbachs bei Wilderswil aus und ergoss sich durch dieses Dorf über das Bödeli nach Matten und Interlaken. Die Folge war eine rund ein Meter starke `F33f`_`[Übersarung`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Übersarung]`_`f, deren Spuren an einigen alten Häusern heute noch zu sehen sind. Ein zeitgenössischer Bericht vermerkte dazu: «… der Saxetenbach vereint (mit der Lütschine) den Damm durchbrochen, über alles Feld herabgekommen, die Einwohner von Matten zum Teil zum Auswandern gebracht.»

Letztmals brach die Lütschine beim `F33f`_`[Alpenhochwasser 2005`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Alpenhochwasser_2005]`_`f aus und überschwemmte den unteren Dorfteil von `F33f`_`[Wilderswil`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Wilderswil]`_`f sowie grosse Teile des Bödeli. Das Wasser floss, nachdem der Autobahneinschnitt gefüllt war, durch `F33f`_`[Matten`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Matten_bei_Interlaken]`_`f und bis nach Interlaken in die `F33f`_`[Aare`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Aare]`_`f.

>>Naturschutzgebiet

Am Anfang der vereinigten Lütschine befindet sich das 17 ha grosse `F33f`_`[national bedeutende Auengebiet Chappelistutz`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Auengebiete_von_nationaler_Bedeutung_im_Kanton_Bern]`_`f.`:cite-ref-12[`F5bf`_`[12`#cite-note-12]`_`f]

>>Brücken


Hauptartikel

:

Liste der Brücken über die Lütschine

13 Brücken überqueren den Fluss: Sieben Strassen-, drei Fussgänger-, zwei Eisenbahn- und eine Rohrbrücke.

Zwei Strassenbrücken sind `F33f`_`[gedeckte Holzbrücken`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Gedeckte_Brücke]`_`f:

• die `F33f`_`[denkmalgeschützte`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Liste_der_Kulturgüter_in_Wilderswil]`_`f Gsteigbrücke von 1738 verbindet Wilderswil mit Gsteigwiler.
• die Änderbergbrücke von 1942 verbindet Wilderswil mit Bönigen.

Die zwei Eisenbahnbrücken der `F33f`_`[Berner Oberland-Bahnen`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Berner_Oberland-Bahnen]`_`f bei Wilderswil bedienen folgende Bahnlinien:

• `F33f`_`[Bahnstrecke Interlaken – Lauterbrunnen/Grindelwald`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Berner-Oberland-Bahn]`_`f
• Nostalgie-Bahnstrecke Wilderswil – `F33f`_`[Schynige Platte`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Schynige_Platte]`_`f (`F33f`_`[Schynige Platte-Bahn`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Schynige_Platte-Bahn]`_`f)

Der Lütschinentunnel der `F33f`_`[A8`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Autobahn_A8_(Schweiz)]`_`f unterquert den Fluss bei Bönigen.

>>Weblinks

Commons

: Lütschine

– Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

• Das Einzugsgebiet der Lütschine beim Geoportal des Kanton Bern

>>Einzelnachweise

`:cite-note-ch-gs-1`!1.`! Geoserver der Schweizer Bundesverwaltung (Hinweise)
`:cite-note-bafu2-2`!2.`! `*Lütschinemündung auf map.geo.admin.ch.`* Abgerufen am 23. November 2024.
`:cite-note-bafu3-3`!3.`! Abflussdaten: `*Messstelle: Lütschine - Gsteig (2109).`* (PDF) 1924–2020. In: `*BAFU Hydrodaten.`* `F33f`_`[BAFU`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Bundesamt_für_Umwelt]`_`f, abgerufen am 5. Oktober 2024 (Stationsseite).
`:cite-note-4`!4.`! `F0af`_`[↑`#cite-ref-4]`_`f `*Angeln in den Lütschinen`* auf der Website der Wirtschafts-, Energie- und Umweltdirektion des Kantons Bern, abgerufen am 9. Juli 2020
`:cite-note-5`!5.`! `F0af`_`[↑`#cite-ref-5]`_`f `F33f`_`[Albrecht Greule`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Albrecht_Greule]`_`f: Deutsches Gewässernamenbuch. Walter de Gruyter, Berlin / Boston 2014, ISBN 978-3-11-057891-1, S. 327, „Lütschine“ (Auszug in der Google-Buchsuche).
`:cite-note-6`!4.`! Blickrichtung flussaufwärts trotz abwärts gerichteter Sichtachse
`:cite-note-7`!7.`! `F0af`_`[↑`#cite-ref-7]`_`f Florian Spichtig, Christian Schwick: `*Mürrenbachfall.`* In: `*Waterfall.ch.`* Abgerufen am 26. Juni 2012.
`:cite-note-8`!8.`! `F0af`_`[↑`#cite-ref-8]`_`f Julia Slater: `*Wasserfälle: Welcher ist der Höchste im ganzen Land?`* In: `*swissinfo.ch.`* 1. März 2010, abgerufen am 26. Mai 2012.
`:cite-note-bafu-topo-9`!9.`! `F0af`_`[↑`#cite-ref-bafu-topo-9-0]`_`f `*Topographische Einzugsgebiete Schweizer Gewässer: Teileinzugsgebiete 2 km².`* Bundesamt für Umwelt BAFU, abgerufen am 23. November 2024.
`:cite-note-10`!10.`! `F0af`_`[↑`#cite-ref-10]`_`f Martin Pfaundler, Rolf Weingartner, Robert Diezig: „Versteckt hinter den Mittelwerten“ – die Variabilität des Abflussregimes. In: `F33f`_`[Hydrologie und Wasserbewirtschaftung`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Hydrologie_und_Wasserbewirtschaftung]`_`f (HyWa). Jg. 50, Heft 3, 2006, S. 116–123, hier Tabelle auf S. 119 (Download [PDF; 3,2 MB; abgerufen am 3. November 2024]). Abrufbar unter `*Gesamtes HyWa Heft 3, 2006.`* Abgerufen am 3. November 2024.
`:cite-note-11`!11.`! `F0af`_`[↑`#cite-ref-11]`_`f Die Abflussvariabilität beschreibt das Ausmass der Schwankungen des mittleren Abflusses einzelner Jahre um den langjährigen mittleren Abflusswert.
`:cite-note-12`!12.`! `F0af`_`[↑`#cite-ref-12]`_`f `*Auengebiet Chappelistutz.`* (PDF; 940 kB) map.geo.admin.ch, 19. Dezember 2017, abgerufen am 13. Juni 2024.

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